AGB

Widerrufsrecht und Ausschluss des Widerrufsrechts

a) Der Dienst kann nach Abschluss eines Abonnements sofort ausgeführt werden. Inhalt des Dienstes ist die Lieferung von nicht auf einem körperlichen Datenträger gespeicherten digitalen Inhalten. Infolgedessen kann nach Erhalt des ersten angeforderten Inhaltes im Rahmen des mit dem Betreiber abgeschlossenen Abonnements ein Widerrufsrecht für Fernabsatzverträge nach § 312 g Abs.1 BGB (s. auch die Widerrufsbelehrung unter 9. dieser AGB) in Verbindung mit § 355 Abs.1 BGB aufgrund von § 356 Abs.5 BGB nicht mehr wirksam ausgeübt werden, wenn der Betreiber mit ausdrücklicher Zustimmung des Verbrauchers mit der Ausführung der Leistung begonnen hat und diesen darauf hingewiesen hat, was mit Vertragsschluss der Fall ist. Es ist dafür nicht erforderlich, dass der Betreiber die Leistung bereits vollständig erbracht hat.

b) Der Verbraucher wird hiermit ausdrücklich darauf hingewiesen und erklärt sich mit Vertragsschluss ausdrücklich damit einverstanden, dass angesichts seiner Kenntnisnahme vom Verlust des Widerrufsrechts bei vorzeitigem Beginn mit der Vertragserfüllung das Widerrufsrecht nicht mehr besteht, wenn der Verbraucher eine Bestätigung in Textform noch vor Ablauf der Widerrufsfrist nach § 356 Abs.5 BGB erhalten hat oder in sonst geeigneter Art und Weise auf diesen Umstand hingewiesen worden ist. Macht der Verbraucher berechtigt von seinem Widerrufsrecht nach § 312 g Abs.1, 355 BGB bei einem Vertrag über die Lieferung von nicht auf einem körperlichen Datenträger gespeicherten digitalen Inhalten Gebrauch, so trifft ihn für bereits erbrachte Leistungen des Unternehmers nach § 357 Abs.9 BGB keine Verpflichtung zur Leistung eines Wertersatzes. Dies gilt nicht, wenn das Widerrufsrecht aufgrund der vorstehend genannten Bedingungen bereits erloschen ist.